Mann mit Laptop

„Im Online-Portal hatte ich die Möglichkeit, mich jederzeit mit Seminarkollegen und Dozenten auszutauschen und meine Weiterbildung zeitlich sehr individuell zu gestalten.“
Susann Sons, gFAB, Stiftung Mensch Meldorf

Blended Learning mit der spz-online: Zeitgemäß und zeitsparend

Die spz-online, die das IBAF seit 2005 anbietet, ist inzwischen zu einem der führenden Qualifizierungskonzepte in Deutschland geworden. Kein Wunder, denn bei unseren Absolvent/innen trifft dieses Konzept auf eine sehr positive Resonanz. Die durchdachte Kombination von Präsenzseminaren und computerunterstütztem Lernen im Portal spart Zeit und ermöglicht es den Teilnehmenden, aber auch den entsendenden Werkstätten und Einrichtungen, die Weiterbildungszeiten flexibel an den persönlichen Erfordernissen der jeweiligen Fachkraft und an den Belangen der Werkstatt auszurichten.

Aktuell bietet das IBAF die spz-online in Rendsburg, Lübeck, Berlin, Bremen, Würzburg und Neuerburg/Eifel an.

Das E-Learning-Portal der spz-online fördert und fordert

  • ein hohes Maß an eigenverantwortlichem und selbstständigen Lernen
  • eine intensive Kommunikation innerhalb der Seminargruppe
  • einen regelmäßigen individuellen Austausch mit der Lernbegleitung

Die Präsenzseminare und das Lernen im Portal werden von erfahrenen Dozent/innen aus der Praxis begleitet. Für technische Fragen steht ein Service zur Verfügung.

Die Inhalte der Weiterbildung: Kompetenz und Handlungssicherheit

Die Weiterbildung wird jeweils auf Grundlage der Lehrgangsempfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB 2004) und den Empfehlungen des Arbeitskreises Qualitätsstandards für die SPZ (gFAB) der BAG:WfbM vom Januar 2005 durchgeführt. Sie ermöglicht den Erwerb folgender Kompetenzen:

  • Kommunikative Kompetenz (u. a. verständliche Ausdrucksweise, Methoden der Gesprächsführung, Feedback geben und erhalten)
  • Soziale Kompetenz (u. a. Führungstechniken, Konflikt- und Problemverhalten, Teamfähigkeit)
  • Technische und organisatorische Kompetenz (u. a. fachspezifisches Wissen, technisches Verständnis, sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Kompetenzen)
  • Arbeits- und sonderpädagogische Kompetenz (u. a. Arbeitsvorbereitung und Durchführung, Planung und Umsetzung des Rehabilitationsverlaufes, Organisation von Einzel- und Gruppenarbeitsprozessen, Organisation und Durchführung von Angeboten der beruflichen Bildung und arbeitsbegleitenden Maßnahmen)

Entsprechend §§ 4-8 der Fortbildungsprüfungsverordnung zur „Geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen“ (gFAB)  werden darüber hinaus die folgenden fünf Handlungsbereiche berücksichtigt:

  • Planung des Rehabilitationsverlaufs sowie der Förderung in der WfbM/WfpbM
  • Berufs- und Persönlichkeitsförderung der Menschen mit Behinderung
  • Gestaltung der Arbeit unter rehabilitativen Aspekten
  • Kommunikation und Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung und Institutionen des Umfeldes
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Abschluss und Weiterentwicklung

Nach erfolgreichem Ablegen aller Leistungsnachweise und Teilnahme am Abschlusskolloquium wird Ihnen ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation für Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung in WfbM verliehen, das den Anforderungen der Werkstättenverordnung gerecht wird.

Um sich auf die staatliche Prüfung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung vorzubereiten, kann im Anschluss an die Weiterbildung ein Aufbaukurs beim IBAF besucht werden.

Für Fachkräfte aus WfbM, deren Sonderpädagogische Zusatzqualifikation schon länger zurückliegt und die ihre fachliche Kompetenz gern aktualisieren und auffrischen möchten, bietet das IBAF zudem regelmäßig ein spz-update an.

Foto: Fotolia/alphaspirit
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